Horst Kurz - Nidderau


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Herzlich Willkommen

Ein Natur verbundener Mensch war ich schon immer, so etwa in den 1980er Jahren wurde mir immer klarer,
dass man für Umwelt und Natur vor Ort was unternehmen muss. Die Auenlandschaft in Nidderau-Eichen war Tot,
kein Leben mehr, kein Vogel, die Nidder verdreckt mit Müll und Chemie. Streuobstwiesen wurden durch die Flurbereinigung
aus der Landschaft entfernt, dabei, ein Obstbaum gibt Lebensraum für ca. 2000 Tiere.
Die Wiesen wurden immer Trockner jeder Grashalm wurde 4 mal geerntet. Dem sollte und musste gegen gesteuert werden.
So habe ich im Jahre 1988 mit ein paar Gleichgesinnten die Vogelschutzgruppe Eichen ins Leben gerufen.
Man wählte mich zum Vorsitzenden, dieses Amt habe ich noch heute inne.
Erste Aufgaben waren Nisthilfen zu schaffen und diese dann in Landschaft und Wald aufzuhängen.
Von Fotografie war bis dahin keine Rede. Die Auenlandschaft der Nidder wurde unter Schutz gestellt,
die Überwachung war nicht immer einfach, gab es doch immer wieder Zeitgenossen die meinten,
man müsse jedes Loch auffüllen damit die Wiese “schön“ trocken sei. Mit den Jahren aber stellte sich ein Wandel ein,
die Wiesen und Gräben wurden wieder feuchter, der Raubbau an der Natur lies nach.
Hatten wir doch mit der Stadt Nidderau nun einen großen Verbündeten.
Hier wurde Umweltschutz und Natur Erhaltung groß geschrieben.
Die ersten Erfolge stellten sich ein, Schleiereulen brüteten wieder im Kirchturm von Eichen, Turmfalken nahmen den Nistkasten,
der im Turm angebracht wurde, dann an. Hier hatten wir mit Werner Peter, einem Einzelkämpfer von der HGON
(Hessisch Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz), einen Freund und Helfer gefunden.
In den Wiesen tat sich was, man sah immer mehr Graureiher auf Nahrung suche. Dann kam uns die Idee,
war doch früher der Weißstorch (Ciconia ciconia) ein ständiger Bewohner in den Dörfern entlang der Nidder,
wie sieht es mit der Neuansiedlung des Weißstorch aus?
Der Versuch auf einem Scheunendach ging leider in die Hose, in Norddeutschland hatte die Neuansiedlung mit Masten,
auf dem ein Horst montiert war, große Erfolge. Im Jahre 2000 wurde in Eichen der erste Mast mit Nistkorb ( Horst )
von der Vogelschutzgruppe aufgestellt, per Hand wurde ein Loch von 2 Metern tiefe ausgegraben
und mit einer Seilwinde dann der 12 Meter hohe Mast mit viel Mühe aufgestellt.
Im Jahre 2004 kam das erste Brutpaar, Karl und Klara wurden sie von mir getauft,
nach über 40 Jahren gab es wieder Störche in Eichen, die auch 2 Jungstörche groß gezogen haben.
Mittlerweile haben Karl und Klara 22 Jungstörche in Eichen aufgezogen, doch der Erfolg der Neuansiedlung
sollte noch nicht beendet sein. Es gibt in Nidderau 6 Storchenmaste davon sind 2009 auch 4 mit Brutpaaren belegt.
In Eichen brüteten seit 2008 2 Brutpaare mit großem Erfolg. Ich wurde 2008 mit dem Ehrenbrief des Landes Hessen ausgezeichnet, diese Auszeichnung habe ich aber nicht alleine Verdient, mein besonderer Dank gilt hier auch allen Helferinnen und Helfern
der Vogelschutzgruppe. Dass die Fotografie bei diesem Anblick dieses herrlichen groß Vogels nicht aus bleibt, liegt auf der Hand,
ich möchte ein Teil meiner Bilder, aber nicht nur die vom Weißstorch, auf meiner Webseite zeigen.
Anhand der Bilder kann man sehen wie schön die Natur mit all seinen Tieren sein kann.
Helferinnen und Helfer werden immer gebraucht, sollten Sie Interesse am Vogelschutz haben,
wenden Sie sich bitte an http://www.vogelschutz-eichen.de oder auch an mich per Email

info@horst-kurz-nidderau.de


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